Zwischen Genuss und Kunst

Helden des RuhrtalRadweg

Zwischen Genuss und Kunst

Wer auf dem RuhrtalRadweg unterwegs ist, der genießt nicht nur die Strecke, sondern auch die Pausen – ein gastronomischer Leistungspartner der ersten Stunde ist die Rohrmeisterei in Schwerte. Denn sowohl für den Radweg, als auch für die Rohrmeisterei ist die Kooperation ein großer Gewinn. Was es bedeutet als Gastronomie an einem Flussradweg zu sein und wie sie den Radweg prägen, haben Jennifer Peters, Ehrenamtliche Vorständin Bürgerstiftung Rohrmeisterei, und Tobias Becker, Ehrenamtliche Vorstand Bürgerstiftung Rohrmeisterei, verraten.

Das Radfahrer so wie heute ganz entspannt vom RuhrtalRadweg rüber zur Rohrmeisterei – einem Industriedenkmal – rollen konnten, das gab es nicht immer. Ganz ursprünglich gab es nämlich keine direkte Verbindung vom Ruhrtal und somit auch nicht vom RuhrtalRadweg rüber. Das änderte sich erst im Jahr 2010, als im Rahmen der Ruhr Kulturhauptstadt ein direkter Übergang entstanden ist. Alleine der Weg vom Radweg zur Gastronomie ist heute übrigens bereits ein Highlight: Skulpturen und Kunst im öffentlichen Raum prägen den Weg. Dazu zählt zum Beispiel die Licht-Skulptur „Helle Kammer“ des japanischen Künstlers Kazuo Katase. Damit trägt die Rohrmeisterei dazu bei, den RuhrtalRadweg zu gestalten.

 

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Tobias Becker, hier hinter der Theke der Rohrmeisterei, freut sich darüber, dass so viele Radfahrer den Weg in das Industriedenkmal finden.

Im Alltag ist der RuhrtalRadweg sehr präsent, denn viele Radfahrer nutzen die Rohrmeisterei für eine Pause mit kühlem Getränk und leckerem Essen. Gerade in den Sommermonaten und bei gutem Wetter ist der großzügige Biergarten beliebt. Auch größere Gruppen sind gerne gesehen, ebenso wie Radfahrer mit einer Panne die die Radservicestation direkt vor dem Haus nutzen können. Die Zahl der Fahrradständer musste ausgestockt werden, um die Räder während dem Aufenthalt gut unterzubringen. Auch entlang des RuhrtalRadwegs ist das Netzwerk stark, es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der Kulturschmiede Fröndenberg – die gemeinsame Lage entlang des Flussradwegs verbindet.

 

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Ein Lieblingsort am RuhrtalRadweg: Eine Bank in Lautentfernung zur Rohrmeisterei mit direktem Blick auf die Ruhr - der ideale Pausenort.

Genauso wie am RuhrtalRadweg, der sich in den vergangenen 20 Jahren immer weiterentwickelt hat, ist auch das Industriedenkmal der Rohrmeisterei ständig in Bewegung. Das Plateau soll ausgebaut werden, um Plätze zum Verweilen für Radfahrer zu erhöhen. Das Veranstaltungsangebot soll erweitert werden – auch in Open air. So wird die Anbindung an die Ruhr noch intensiver genutzt. Der RuhrtalRadweg auf eine weitere, gute Zusammenarbeit und all das was noch kommt!

 

Lust auf weitere Einblicke von Menschen, die den RuhrtalRadweg in den letzten 20 Jahren geprägt haben? Dann schaut mal bei Instagram und Facebook vorbei oder behaltet diese Webseite im Blick. Während des gesamten Jubiläumsjahres stellen wir regelmäßig neue Geschichten von Menschen rund um den RuhrtalRadweg online.

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