Der RuhrtalRadweg lädt zu einem Tag am Fluss für die ganze Familie ein!
Dafür haben wir für euch drei Streckenabschnitte ausgewählt, die besonders viele Highlights am Rande des Weges bieten, welche sich für Familien lohnen.
Die Touren eignen sich am besten für Familien mit Kindern im Grundschulalter, die bereits auf dem eigenen Rad unterwegs sind und die ersten etwas längeren Radtouren erleben möchten. Auch mit kleineren Kindern, die im Anhänger mitfahren, sind die Touren dank geringer Steigungen und schöner Stopps am Wegesrand gut zu meistern.
Auf dem RuhrtalRadweg könnt ihr mit der Familie entspannt, meist fernab vom Straßenverkehr, fahren und folgt der Ausschilderung des Flussradwegs. Das erleichtert die Navigation und macht auch den Kids Spaß, den richtigen Weg zu finden. Das passende Kartenmaterial mit Informationen zur An- und Abreise und familienfreundlichen Highlights am Wegesrand liefern wir euch dennoch direkt mit. Alle Streckenabschnitte sind außerdem auf Komoot zu finden. Die Touren sind so konzipiert, dass ihr sie ideal als Tagesausflug mit beliebig vielen Stopps an Spielplätzen, Sehenswürdigkeiten oder Café und Restaurants kombinieren könnt.
Im Zuge der Sicherheit bitten wir euch natürlich, achtsam zu sein und eure Kinder jederzeit im Blick zu haben. Die Streckenabschnitte sind so gewählt, dass ihr auf möglichst wenig Autoverkehr trefft. An der einen oder anderen Stelle ist das Überqueren von Kreuzungen allerdings nicht zu vermeiden. Auf dem Radweg sind außerdem Fahrradfahrer, Fußgänger und Hundebesitzer unterwegs – gegenseitige Rücksicht verhilft zu mehr Freude beim Fahren. Auch ein Helm ist für die Kleinen – ebenso wie die Großen – absolut empfehlenswert.
Wir freuen uns auf euer Feedback und Tipps, wie wir die Touren noch besser machen können!
Diese Familientour lässt euch einen Abschnitt des RuhrtalRadwegs im Sauerland erkunden. Hier liegt der Fokus, im Gegensatz zu den anderen beiden Routen, mehr auf der Aktivität des Radfahrens selbst, sie eignet sich also eher für Kinder, die viel Spaß am Radfahren haben und schon längere Touren mitmachen können.
Bitte beachtet dabei außerdem, dass ihr gegen die Flussrichtung fahrt – klassischerweise liegt der Start an der Mündung und das Ziel an der Quelle. Da der Weg aber in beide Richtungen ausgeschildert ist, könnt ihr diese Tour auch problemlos andersherum fahren.
Der Start der Tour ist am Bahnhof in Fröndenberg (Ruhr), wer lieber mit dem Auto statt mit der Bahn anreisen möchte, kann auch sein Auto auf dem Park&Ride-Parkplatz stehen lassen und später dann mit dem Zug zurückfahren. Auf den ersten Kilometern der Tour erwarten euch bereits das Kettenschmiedemuseum (bitte Öffnungszeiten beachten) und zwei Aussichtsplattformen. In Wickede empfiehlt sich ein kleiner Picknickstopp – die Uferpromenade wurde aufwändig renaturiert und bietet viele Sitzmöglichkeiten.
Anschließend geht es, nach kurzer Durchquerung eines wenig befahrenen Gewerbegebiets, weiter durch grüne Abschnitte in Richtung Arnsberg. Unterwegs bietet sich zum Beispiel ein Stopp in einem Café in Neheim an. Hier gibt es neben einem Blick ins Grüne auch eine eigene Kinderkarte. Die Fuchs-Route eignet sich übrigens auch für alle, die ihre Tour mit einem Besuch im Schwimmbad kombinieren möchten. Das Freizeitbad Nass ist ein geeigneter Zwischenstopp für ein paar Stunden Badespaß. Für alle, die dann nicht mehr weiter radeln möchten, liegt auch der Bahnhof Neheim-Hüsten in der Nähe, alternativ geht es mit dem Fahrrad weiter bis nach Arnsberg.
Arnsberg ist auch das Ziel dieser Etappe und bietet zum Abschluss noch einmal viele Highlights – von Spielplätzen über Museen bis hin zu einem vielfältigen kulinarischen Angebot für Groß und Klein. Bitte beachtet, dass es hier im Sauerland schon ordentlich rauf und runter gehen kann, gerade wenn man sich vom Ruhrtal entfernt. Der Bahnhof Arnsberg ist der Endpunkt der heutigen Tour mit einer Streckenlänge von 37 Kilometern.
Auf knapp 30 Kilometern kombiniert diese Route viele kindgerechte Stationen und eignet sich gut für einen Familienausflug im Ruhrgebiet entlang des RuhrtalRadweg. Startpunkt ist der Bahnhof Wetter (Ruhr), der zum Beispiel an Dortmund angebunden ist. Von dort aus geht es in Flussrichtung los. Sobald ihr die Fußgänger- und Radbrücke überquert habt, erwartet euch erst einmal ganz viel Grün mit Wiesen, Feldern und Kühen. Der Radweg ist hier meist eher wenig befahren und die Kids können auf dem ersten Stück bis in den Stadtteil Wengern erstmal wieder mit dem Rad warm werden. Auf dem weiteren Weg in Richtung Witten ist in der Karte eine steile Stelle eingezeichnet – hier befindet sich eine kurvige Abfahrt, die in einem Tunnel endet. Sollte diese für euch oder die Kinder zu steil sein, kann sie auch mit einer ausgeschilderten Umleitung umfahren werden. Alternativ können die Räder auf diesem kurzen Stück geschoben werden, denn Sicherheit geht vor! Bitte achtet an dieser Stelle, je nach Erfahrung auf dem Rad, besonders auf euch und die Kids.
In Witten lohnt sich dann ein Besuch im LWL-Museum Zeche Nachtigall, bevor es ein Stück weiter ein festes Highlight auf der Tour gibt: Mit einem kleinen Schiff werden Radfahrer von einer Seite der Ruhr auf die andere gebracht. Für die Überfahrt kann so viel gezahlt werden, wie man möchte – bar oder digital. Von der Fähre aus ergibt sich ein schöner Blick auf die Ruine Hardenstein.
Anschließend geht es ein paar Pedaltritte weiter an den Kemnader See. Hier finden sich eigene Wege für Rad, Inliner und Fußgänger. Außerdem reihen sich viele kindgerechte Erlebnisse aneinander, die zu einer Pause einladen. Von Spielplätzen, über Minigolf und ein Freizeitbad bis hin zu einer Fahrt mit Ausflugsschiffen auf dem See. Außerdem gibt es ein breites Angebot an Gastronomie. Ein längerer Stopp zur Mitte der Tour ist hier in jedem Fall empfehlenswert!
Abschließend geht es entlang der Ruhr durch Bochum weiter nach Hattingen. Wer Lust auf noch mehr Industriekultur hat, kann einen Besuch im LWL-Museum Henrichshütte einplanen. Auch die historische Altstadt von Hattingen ist einen kleinen Bummel durch die Gassen wert. Ziel der Tour ist der Bahnhof in Hattingen, welcher direkt am RuhrtalRadweg liegt. Alternativ, wenn ihr einen Abstecher in die Altstadt gemacht habt, bietet sich auch der Bahnhof Hattingen Mitte an. Für die Rückreise nach Wetter, falls das Auto dort geparkt sein sollte, ist allerdings mindestens ein Umstieg nötig.
Die Fisch-Route führt euch auf rund 30 Kilometern im Ruhrgebiet von Essen bis nach Mülheim in Flussrichtung der Ruhr. Startpunkt eures Ausflugs ist der Bahnhof in Essen-Kupferdreh. In diesem Essener Stadtteil könnt ihr – genauso wie in den folgenden Stadtteilen Werden und Kettwig ausgiebige Pausen mit Eis und herzhaften Snacks einlegen. Zum Start der Tour könnt ihr optional direkt ein erstes Highlight nutzen: Eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff der Weißen Flotte, die euch über den Baldeneysee führt.
Wenn ihr diesen Abschnitt lieber auch direkt mit dem Rad zurücklegt, führt die Strecke euch auf breiten Wegen immer direkt am Wasser des Baldeneysees entlang.
Sollte euch die gesamte Strecke noch zu lang sein, bietet sich auch ein Einstieg in die Tour in Essen-Werden an, welches durch den Bahnhof direkt am RuhrtalRadweg bestens erreichbar ist.
Wenn ihr den See langsam hinter euch lasst und die Kinder eine Pause brauchen, warten im Stadtteil Werden auch direkt die ersten Spielplätze. Der RuhrtalRadweg führt im weiteren Verlauf direkt an der historischen Altstadt von Essen-Kettwig vorbei, die für Klein und Groß einen Abstecher wert ist. Tipp: Hier finden sich auch gleich mehrere Eisdielen, die sicher eine tolle Motivation für die Kids sind.
Sobald ihr in Mülheim angekommen seid, erreicht ihr im Sommer die Schwimmstelle an der Ruhr. Falls ihr eine Runde schwimmen wollt, lohnt es sich, Badesachen in die Fahrradtasche zu packen. Bitte beachtet, dass die Badestelle nur für Schwimmer geeignet ist.
Die letzten Meter führen euch nach Mülheim an der Ruhr: Zum Abschluss der Tour warten neben großen Spielplätzen auch gleich mehrere kindgerechte Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Broich, Camera Obscura oder das Aquarius Wassermuseum, aus denen ihr auswählen könnt. Außerdem finden sich in Mülheim eine Vielzahl von Restaurants und Cafés für einen leckeren Abschluss. Den Rückweg könnt ihr, zum Beispiel nach einem Besuch im Aquarius, am besten vom Bahnhof Mülheim Styrum aus antreten.
Das Projekt Neue Zielgruppen wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplanes.