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Plastenbergkapelle
Kapelle aus dem Jahr 1731. Die Gemeinde Freienohl gelobte im Jahre 1686 eine am Fest Mariä Heimsuchung abzuhaltende Prozession mit Predigt zum Kreuz am Plastenberg. Das Anliegen war, durch die Fürsprache der Gottesmutter zu erbitten, dass die Feldfrüchte vor Schaden bewahrt werden. Im Jahre 1731 ließ Christina Margareta von Wesseler auf dem Plastenberg die jetzige Kapelle errichten. Die über der Eingangshalle angebrachte Inschrift erinnert an die alte Votivprozession. Als Haus Bockum im 19. Jahrhundert an die Familie v. Devivere überging, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts eine mit schweren Steinplatten abgedeckte Gruft unter der Kapelle angelegt, wo der Freiherr v. Devivere und seine Tochter ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
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