Kulturhighlights im mittleren Ruhrtal
Von Schwerte bis Duisburg1. Tag
Die Tour startet gleich mit einem ganz großen Highlight, der Rohrmeisterei in Schwerte. Neben den unterschiedlichsten Kulturveranstaltungen in der Rohrmeisterei ist vor allem die Senfmühle einen Besuch wert. Auch das Ruhrtalmuseum wird Sie interessieren. Dann gehts los mit dem Fahrrad flussabwärts. Im Süden von Dortmund freuen sich Theaterfreunde auf die Freilichtbühne Syburg, während Zocker das oberhalb gelegene Spielcasino Hohensyburg bevorzugen werden. Weiter flussabwärts bestaunt man das Ruhrviadukt Herdecke, die Burg Wetter ist ein weiteres Ziel. Kochfreunde werden sich über das Henriette-Davidis-Museum freuen. In Witten geht es dann Schlag auf Schlag: Ob Haus Witten, das Märkische Museum, das Feldbahnmuseum oder Schloss Steinhausen, kulturbegeisterte Radler fahren von einem Museum zum anderen. Besonders interessant ist dabei das Westfälische Industriemuseum Zeche Nachtigall und das dazugehörige Muttental, denn hier liegt die Wiege des Bergbaus. Zahlreiche fahrradfreundliche Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich in Witten an.
2. Tag
Vorbei am Kemnader See fährt man nach Haus Kemnade und weiter zur Burg Blankenstein, bevor man zum nächsten großen Highlight gelangt, der Henrichshütte in Hattingen. Industriekultur pur! Danach fährt man noch gemütlich durch die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern. In Bochum zeigt das Eisenbahnmuseum historische Züge und Eisenbahnfreunde werden sich auf eine Fahrt mit der RuhrtalBahn freuen. Kulturfans sollten sich am Baldeneysee für das Nordufer entscheiden, denn hier fahren Sie direkt vorbei an der Zeche Carl Funke und dem Schloß Baldeney. Ein Besuch der Villa Hügel, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Krupp, gehört zu den Pflicht-Sehenswürdigkeiten in Essen. Hinter dem Baldeneysee besichtigen Sie die Abtei in Essen-Werden. Hier, im Essener Süden, finden Sie viele Unterkunftsbetriebe für eine Nacht.
3. Tag
In Essen-Kettwig lohnt sich eine Besichtigung der historischen Altstadt und von Schloss Hugenpoet, bevor es weiter nach Mülheim an der Ruhr geht. Hier finden Sie erneut viele sehenswerte Museen, die alle in unmittelbarer Nähe zum RuhrtalRadweg liegen. Das Leder- und Gerbermuseum, die Camera Obscura, das Kunstmuseum oder das Aquarius Wassermuseum, alle sind einen Besuch wert. Im Wasserbahnhof kann man im mediterranen Ambiente pausieren, bevor es weiter nach Oberhausen geht. Das Rheinische Industriemuseum oder der Gasometer sind zwar längere, aber durchaus lohnenswerte Abstecher. In Duisburg sollten Sie das Museum Küppersmühle, das Lehmbruckmuseum und das Museum der deutschen Binnenschifffahrt besuchen. Der Innenhafen ist dann der ideale Ort, um die Tour gemütlich ausklingen zu lassen.














